Zu dick für Neuseeland: 134-Kilo-Frau
von Einwanderungsbehörde abgewiesen
- Krankenschwester darf nicht auf Insel arbeiten
- Grund: Krankhafte Fettsucht verursacht hohe Kosten

Wegen ihres Übergewichts darf eine 51 Jahre alte britische Krankenschwester nicht in Neuseeland leben. Wie neuseeländische Medien berichteten, wurde ein entsprechender Antrag der 134-Kilo-Frau, der ein Job in einem Seniorenheim angeboten worden war, von der Einwanderungsbehörde abgelehnt.
Als Begründung wurde ihr Body-Mass-Index von 55,2 angeführt, der auf eine krankhafte Fettsucht hindeute. Die Behörde befürchtet, dass dadurch in den kommenden vier Jahren möglicherweise medizinische Behandlungskosten in Höhe von 25.000 neuseeländischen Dollar (ca. 10.800 Euro) auf den Steuerzahler zukommen könnten.
Ein Widerspruch der Frau gegen den Bescheid, in dem sie auch darauf hinwies, dass ihr Gewicht und ihr Taillenumfang von 131 Zentimetern sie bisher nicht davon abgehalten hätten, mehr als 60 Stunden pro Woche zu arbeiten, wurde abgelehnt. Nach einer Studie des Gesundheitsministeriums ist mehr als ein Drittel der Neuseeländer übergewichtig, ein Viertel gilt als fettleibig. (apa/red)
Paketfunde in Kanada10:02
Pornostar als Killer?29-jähriger Luka Magnotta soll Bekanntschaft ermordet, zerstückelt und verschickt haben
Familiendrama in St. Pölten11:38
Gedenkfeier in SchuleLehrer und Schüler nehmen Abschied von getötetem Buben - Kinder psychologisch betreut
