Ruf nach Vermögenssteuer immer lauter: Auch Burgstaller für Einführung bis 2011
- Schützenhilfe für steirischen Amtskollegen Voves
- Debatte über faire Finanzierung längst "überfällig"
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Stummvoll an Häupl: Trifft lediglich Mittelstand

Die Salzbugrer SPÖ will an die Bundesregierung und an Finanzminister Pröll herantreten, eine Steuer auf Vermögenszuwachs bis 2011 einzuführen. Salzburgs SPÖ-Vorsitzende LH Burgstaller unterstützt die Forderungen des steirischen Landeshauptmannes Voves und bezeichnete es als "klassische Gerechtigkeitsfrage", auf wessen Schultern das Gemeinwohl finanziert werde.
Die Belastung der Arbeit und damit der Arbeitnehmer müsse reduziert werden müsse, so die Salzburger SPÖ-Chefin. Eine breite gesellschaftliche Debatte über eine faire Finanzierung des Staates sei überfällig, unterstrich Burgstaller.
Er sei froh über die von der SPÖ in Gang gebrachte Diskussion über die Vermögenssteuer - "allerdings ist der Terminus ein falscher und führt zu einem völlig falschen Bild", sagte Salzburgs FPÖ-Chef Schnell. Die SPÖ wolle sicher keine neue Steuer, sondern nur eine neue Umverteilung. Stiftungen gehörten erhöht versteuert, die Gruppensteuer abgeschafft und eine Spekulationssteuer eingeführt.
Sicherlich sollte es keine Erbschaftssteuer geben, denn die Menschen wären ja schon einmal besteuert worden. Vor allem sollten die Superreichen mehr zur Kasse gebeten werden, die ja auch die Krise ausgelöst hätten. Ausgesetzt werden sollte auch die Besteuerung von Überstunden: Das Argument, dass dann Arbeitskräfte verloren gingen, lässt der Salzburger Landesparteiobmann nicht gelten - Überstunden würden vor allem dort gemacht, wo es saisonal bedingt sei oder wo keine Arbeitskräfte zu bekommen wären.
(apa/red)
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