Erstem Grippe-Fall geht es schon besser:
Keine Entlassung wegen Infektionsrisiko
- Betroffene bleibt aus Sicherheitsgründen isoliert
- Keine ihrer Kontaktpersonen ist bisher erkrankt

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Jener 28-jährigen Patientin, bei der als erstem Fall in Österreich das Schweinegrippevirus A/H1N1 nachgewiesen wurde, geht es deutlich besser. Dies berichtete Christoph Wenisch, Abteilungsleiter der Medizinischen Abteilung für Infektions-und Tropenmedizin im Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital (KFJ). Eine unmittelbare Entlassung steht jedoch nicht bevor.
Die Patientin sei fieberfrei und habe nur mehr minimalste Halsschmerzen. Eine mögliche Entlassung hänge jedoch nicht nur davon ab, wie gesund sich die Frau fühle, sondern wie infektiös sie sei, so Wenisch. Auch heute seien der Betroffenen wieder Proben entnommen worden, die man derzeit untersuche. Er plädiere für eine Entlassung erst nach drei von einander unabhängigen negativen Proben, zumal es sich bei der 28-Jährigen um den ersten Fall in Österreich handle, bei dem man es genau wissen wolle. Und bisher seien alle Proben positiv gewesen.
So lange müsse die Betroffene noch in ihrer isolierten Situation verbleiben, in der man sich ihr beispielsweise nur mit Masken nähere. Immerhin sei klar, dass H1N1 besonders leicht von Mensch zu Mensch übertragen werde. Die Patienten nehme die für sie unangenehme Situation aber mit großer Gelassenheit und dränge nicht auf eine Entlassung, unterstrich Wenisch: "Sie ist da cool." Wann genau die junge Frau das Krankenhaus verlassen kann, darauf wolle er sich derzeit noch nicht festlegen.
Die 28-Jährige war nach einem Besuch ihrer Eltern in Guatemala und Mexiko mit Grippesymptomen ins KFJ eingeliefert worden. Eine Sprecherin des Wiener Gesundheitsamtes bestätigte, dass nach wie vor keine Hinweise darauf vorlägen, dass eine der Personen, mit der die Patientin bisher Kontakt hatte, ebenfalls an Schweinegrippe (H1N1) erkrankt sei.
(apa/red)










