Experte schlägt in NEWS Alarm: "Virale
Erreger gefährlicher als Terroranschläge"
- Tamiflu-Erfinder über die Gefahren des H1N1-Virus
- Ein Verdachtsfall auf Schweinegrippe in Wien bestätigt
28-jährige Frau bereits auf dem Weg der Besserung

·"Viren gefährlicher
als Terroranschläge"
NEWS: Tamiflu-Erfinder Bischofberger im Talk
·WHO erhöht jetzt sogar auf Alarmstufe 5
Ein globaler Ausbruch
steht unmittelbar bevor
·Die wichtigsten Fragen & Antworten
Was ist Schweinegrippe und wie ernst ist sie?
·Österreich verfügt über genug Medizin
Grippemittel Tamiflu für vier Millionen auf Lager
·Stichwort: Epidemie, Pandemie, Endemie
KLICKEN: Was bedeuten diese Fachbegriffe?
·Österreich fühlt
sich bestens gerüstet
Gesundheitsministerium beruhigt besorgte Bürger
·Schweinegrippe-Virus
verändert sich schnell
H1N1 verhält sich anders als gewöhnliche Viren
Tamiflu-Erfinder Norbert Bischofberger schlägt im Interview mit NEWS Alarm: Virale Erreger sind viel gefährlicher als Kriege und nukleare Terroranschläge", so der Experte (siehe Kasten links). Der erste Schweinegrippefall in Österreich ist offiziell bestätigt worden. Laborergebnisse wiesen laut Gesundheitsministerium nach, dass eine 28-jährige Frau an dem H1N1-Virus erkrankt ist. Die bisher bekannten vier weiteren Verdachtsfälle bestätigten sich nicht.
Bei dem möglicherweise an Schweinegrippe erkrankten Patienten aus Vorarlberg handelt es sich um einen Mann, der kürzlich von einer Mexikoreise zurückgekehrt ist. Ein erster Schnelltest auf Influenzaviren ist laut Angaben von Wolfgang Grabher von der BH Dornbirn aber negativ verlaufen. Seine Symptome seien jedoch grundsätzlich nicht grippetypisch, daher sei er "kein wahrscheinlicher Fall".
Erster Fall bestätigt
Die 28-jährige Frau, die mit dem Vorliegen der Ergebnisse als erste Person in Österreich an dem Virus nachweislich erkrankt ist, dürfte sich bei einem Besuch ihrer Eltern in Guatemala angesteckt haben. Laut der Wiener Landessanitätsdirektion wurden jene Personen, mit der die Patientin bisher Kontakt hatte, ausgeforscht. Hinweise, dass davon ebenfalls jemand an Schweinegrippe (H1N1) erkrankt ist, gebe es nicht, berichtete eine Sprecherin des Wiener Gesundheitsamtes.
Auf dem Weg der Besserung
Die Frau könnte bald aus dem Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital entlassen werden, wo sie derzeit behandelt wird, sagte Christoph Wenisch, Abteilungsleiter der Medizinische Abteilung für Infektions-und Tropenmedizin. Das könnte in den nächsten Tagen - "morgen, übermorgen" soweit sein. "
Verdacht nicht bestätigt
Der jüngste Wiener Verdachtsfall in Sachen Schweinegrippe hat sich - so wie jener aus Vorarlberg - nicht bestätigt. Das Ergebnis der Proben sei negativ gewesen, berichtete eine Sprecherin des Wiener Gesundheitsamtes im Gespräch mit der APA. Damit bleibt es in Wien vorerst bei einer bestätigten Infektion.
(apa/red)
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