Donaumetropole räumt den Hauptpreis ab:
Wien besitzt die höchste Lebensqualität
- Mercer-Studie: Wien überholt Vorjahressieger Zürich
- Irakische Hauptstadt Bagdad rangiert ganz hinten
IHRE MEINUNG: Was macht Wien so lebenswert?

Wien ist weltweit die Stadt mit der höchsten Lebensqualität. Zu diesem Schluss kommt die jährliche Studie des Beratungsunternehmens Mercer, für die 215 internationale Metropolen verglichen wurden. Im Vorjahr musste sich die Bundeshauptstadt noch mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Höchstnoten für die politische Situation und keinerlei Terroranschläge in den vergangenen zehn Jahren seien die wesentlichen Gründe für den Aufstieg.
Mit der Bestwertung hat Wien dem bisher Topplatzierten Zürich den Rang abgelaufen. Wien sei acht Jahre nach den EU-Sanktionen gegen Österreich "als stabile Demokratie mit funktionierendem und anerkanntem Rechtssystem" eingestuft worden, so die Begründung für die positive Einschätzung der politischen Lage. Insgesamt nahmen die Mercer-Mitarbeiter 39 Kriterien unter die Lupe. Soziale, ökonomische und Umweltaspekte wurden ebenso berücksichtigt wie persönliche Sicherheit, Bildungs- und Verkehrsangebote.
Mit 108,6 Punkten liegt die Bundeshauptstadt heuer um 0,6 Punkte vor Zürich. Auf den Plätzen folgen Genf mit 107,9 Punkten sowie - ex aequo - Vancouver (Kanada) und Auckland (Neuseeland) mit jeweils 107,4 Punkten. Die Stadt mit der niedrigsten Lebensqualität ist laut Studie - wie schon 2008 - die irakische Hauptstadt Bagdad, die gerade einmal 14,4 Punkte erreichte.
Eigens untersucht wurde die Kategorie Infrastruktur. Hier belegte Wien Platz 18. Die ersten drei Plätze entfielen auf Singapur vor München und Kopenhagen. Untersucht wurden unter anderem die Modernität und Qualität bei Strom- und Wasserversorgung, Telefon- und Datenleitungen sowie Öffi-Netze oder die Häufigkeit von Verkehrsstaus.
(apa/red)
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