Montag, 27. April 2009

Hobbygärtner leben überaus gefährlich:
Pro Jahr landen 10.300 Personen im Spital

  • Jeder dritte erleidet bei Gartenarbeit Knochenbruch
  • Stürze sind mit 53 Prozent die häufigste Unfallart

Stolpern über Werkzeug und Gartenschlauch oder Stürze von Bäumen und Leitern: Die Hochsaison für Hobbygärtner beginnt zwar erst, für 10.300 Österreicher endet sie aber jedes Jahr im Krankenhaus: Jeder dritte erleidet einen Knochenbruch, bei jedem vierten müssen offene Wunden verarztet werden, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Die häufigste Unfallart sind mit 53 Prozent der Fälle Stürze - sei es aus der Höhe oder durch Stolpern. 27 Prozent verunfallen durch Ausrutschen oder Stolpern über Werkzeug, ausgerollte Gartenschläuche oder herumliegende Äste. 26 Prozent verletzen sich beim Sturz aus der Höhe, etwa von Bäumen oder Leitern. Jeder Zehnte zieht sich mit motorisierten Geräten wie elektrischen Heckenscheren oder Rasenmähern Wunden zu. Bei zwölf Prozent der Verletzungen spielen nichtmotorisierte Geräte wie Sägen, Hacken oder Baumscheren eine Rolle.

"Bei elektrischen Gartengeräten muss immer der Netzstecker gezogen werden, bevor scharfe Messer gereinigt werden. Wartungsarbeiten nie bei laufendem Motor durchführen", warnte Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Heim, Freizeit und Sport im KfV. (apa/red)

27.4.2009 12:37