Wichtige Infos zum Dachgeschoßausbau: So
geht's - mit Holzlattung oder Metallprofilen
- Mit von der Partie: schall- & wärmedämmende Stoffe
- Der Dämmwert bestimmt Stärke des Dämmmaterials

Im Dachgeschoßausbau kommen Gipskartonplatten in Kombination mit schall- und wärmedämmenden Stoffen zum Einsatz. Zu den Vorteilen von Gipskartonplatten kommt hier vor allem die aus statischen Gründen notwendige Leichtbaukonstruktion. Die Stärke des Dämmaterials ist vom gewünschten Dämmwert (k-Wert) und den jeweiligen Bauvorschriften abhängig. Der Dämmstoff ist fugendicht zwischen die Dachsparren einzubringen.
Als weiteren Konstruktionsaufbau gibt es folgende zwei Varianten:
Variante mit Holzlattung
Nach dem Einbringen der 1. Lage Dämmstoff wird quer zu den Sparren eine Konterlattung (60x40) aufgebracht. Im Anschluss daran wird eine Lage Tel-Rollisol (Mineralwolle mit aufkaschierter Alufolie) mit Heftklammern an der Konterlattung befestigt (Befestigungsabstände ca. 10-20 cm). Danach wird die Montagelattung (50x30) quer zur Konterlattung im Abstand von 40 cm montiert.
Variante mit Metallprofilen
Nach Verlegung der Dämmung zwischen den Dachsparren werden an den Sparren Justierschwingbügel im Abstand von 40 cm befestigt. Danach werden die CD-Profile an den Justierschwingbügeln ausgerichtet und mit dazugehörigen Schnellbauschrauben verschraubt. Der Dämmstoff für die 2. Lage Dämmung wird nun gleich in der Rolle auf 40 cm Breite zugeschnitten und unter die Profile gestopft. Über die Deckfläche wird vollflächig eine mind. 0,1 mm starke PE-Folie oder Hygrodiode als Dampfbremse gespannt und mit doppelseitigem Klebeband gefestigt. Stöße sind mit Überlappung auf einem Profil auszuführen.
(bauMax/red)
