Mittwoch, 15. April 2009

Androsch kritisiert Grasser-Rolle bei Meinl:
'Wurde wohl der Bock zum Gärtner gemacht'

  • NEWS: Ex-Finanzminister verdiente an MIP-System
  • Meinl-Verhaftung dient 'Hygienisierung' des Marktes
    Grassers Machenschaften müssen hinterfragt werden

Im Nachrichtenmagazin NEWS meldet sich der Industrielle Hannes Androsch zur Meinl-Causa und Karl-Heinz Grasser zu Wort.

An Grasser gerichtet, der nach seinem Ausscheiden aus der Politik zu Meinl International Power wechselte: "Die österreichischen Behörden haben diese Systeme zugelassen. Dann wird jener Finanzminister, der als Aufsichtsbehörde offensichtlich so gewähren hat lassen, kurz nach seinem Ausscheiden aus seinem Amt auch noch beteiligt und darf letztendlich mitnaschen. Das schlägt wohl dem Fass den Boden aus. Da war wohl der Bock der Gärtner. Er hat eine immense Summe verdient. Strafrechtlich müssen dies andere beurteilen, aber es muss hinterfragt werden."

Weiters im NEWS sagt Hannes Androsch zur Verhaftung von Julius Meinl V.: "Eine Verhaftung ist Sache der Strafbehörden. Aber ein Mindestmaß an Verantwortung, zu der die Verursacher gezogen werden, gehört zur Hygienisierung und Immunisierung des Marktes."

Das vollständige Interview mit Hannes Androsch lesen Sie im NEWS 15/2009

15.4.2009 15:49