Briten beginnen mit Rückzug aus dem Irak:
US-Armee übernimmt Kontrolle über Basra
- Großbritannien zieht Truppen nach sechs Jahren ab
- Letzter britischer Soldat verlässt Irak Ende Juli

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Sechs Jahre nach dem Irak-Krieg hat Großbritannien mit dem Abzug der letzten seiner einst 45.000 Soldaten aus dem Irak begonnen. Die Briten haben die Kontrolle in der Stadt Basra an die US-Truppen übergeben. Fast alle rund 4.100 noch im Süden des Landes stationierten Soldaten sollen bis Ende Juli abgezogen sein. Lediglich 400 britische Soldaten sollen im Land bleiben.
Damit ist das Ende einer der umstrittensten Einsätze der britischen Streitkräfte eingeläutet. Seit dem Beginn der Invasion im Frühjahr 2003 kamen 179 britische Soldaten im Irak ums Leben, zahlreiche wurden verletzt. Auf dem Höhepunkt der US-geführten Invasion waren rund 45.000 Briten im Einsatz.
Die Operation der Briten endet offiziell am 31. Mai, alle Soldaten bis auf 400 sind nach den Plänen dann bis zum 31. Juli aus dem Land. Generalmajor Andy Salmon, der führende Kommandant im Irak, räumte ein, dass der Einsatz Höhen und Tiefen gehabt habe. Die Briten könnten aber "erhobenen Hauptes" abziehen, sagte er der BBC.
(apa/red)
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