Neuwahlen in Ungarn offenbar vom Tisch:
Liberale unterstützen Regierung von Bajnai
- Sozialist ist am Vortag zum Premier gekürt worden
- Gyurcsanys Rücktritt hatte politische Krise ausgelöst

·Gyurcsány tritt auch als MSZP-Chef zurück
Ungarn: Premier bläst zum zweiten Rückzug
·Ungarn: Boxkampf
in der Sonderschule
Direktorin ließ Schüler von Erzieher verprügeln
Die durch den angebotenen Rücktritt von Ungarns Ministerpräsident Gyurcsany ausgelöste Regierungskrise dürfte vorerst nicht in vorgezogene Neuwahlen münden. In der Nacht sprachen auch die oppositionellen Liberalen ihre Unterstützung für die Nominierung von Wirtschaftsminister Bajnai zum Kandidaten für den Posten des Regierungschefs aus.
Bajnai war am Sonntag von den regierenden Sozialisten zum offiziellen Kandidaten für das Amt des neuen Premier gekürt worden obwohl der Wirtschaftsexperte nicht Mitglied der Sozialistischen Partei ist. Der 41-Jährige stellte zwei Forderungen für seine Bereitschaft zur Kandidatur: die Unterstützung der oppositionellen Liberalen und schriftliche Verträge mit beiden Parteien darüber, dass sie die Regierung auch dann unterstützen, wenn "schwere Entscheidungen realisiert werden müssen".
Nach dem Rücktritt von Premier Ferenc Gyurcsany in der vergangenen Woche hatten die Sozialisten inzwischen schon neun verschiedene Kandidaten für das Amt vorgeschlagen. Im Falle keiner Einigung über einen neuen Premier würde es zu vorgezogenen Wahlen gekommen. Die rechtskonservative Opposition lehnt Bajnai als "Mann Gyurcsanys" ab.
(apa/red)
Kinderschänder07:53
33 FestnahmenErmittlungen führen zu groß angelegter Aktion gegen mutmaßliche Pädophile
Weltnichtrauchertag 201208:03
38 Prozent rauchenUmfrage in Österreich: Ein Drittel davon greift regelmäßig zum Glimmstengel
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
