Politische Nulllohnrunde: Markus R. Leeb über eine neue Form der Bescheidenheit
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·NEWS-Redakteur Markus R. Leeb
Kommentar über die zwei
Klassen Arbeitnehmer
·NEWS-Redakteur Markus R. Leeb
Spekulieren gegen
Banken als Geheimtipp
Die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst und deren Beitrag zur Sanierung dieser Krise habe ich vergangene Woche an dieser Stelle zum Thema gemacht und eine Flut von Reaktionen bekommen. Tiefe Empörung und euphorische Zustimmung halten sich bei diesem Thema die Waage. Aber es sind die Einzelschicksale, die mich berührt haben.
Menschen, die mit geringen Summen Familien erhalten müssen. Es sind Menschen, denen wir ständig, vielleicht an der Supermarktkasse, begegnen. Das sollten sich all jene vor
Augen halten, die mitreden, die ätzen, und vor allem jene, die ihre Privilegien verteidigen.
Bei vielen Menschen ist noch nicht angekommen, dass die Krise da ist. Diese ist, wie Hannes Androsch es hier in einem Interview formulierte, kein Gottesgericht. Wir können etwas tun, uns selbst helfen. Aber diese Krise wird jeden von uns in irgendeiner Art und Weise tangieren. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir alle unseren Beitrag leisten müssen; ob der eine mehr arbeitet oder der andere weniger Geld bekommt. In der Privatwirtschaft ist das selbstverständlich. Ein Teil der
Manager verzichtet bereits auf Gehaltsteile. Auch die Politik hat es eingesehen und sich eine Nulllohnrunde verordnet. Welcher Vorschlag kommt vom öffentlichen Sektor?
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