Freitag, 24. April 2009

Mitmachen & gewinnen: Wir retten den ORF

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Der Falter nahm den Griff der Regierung nach dem ORF zum Anlass, 29 österreichische Medienköpfe – Chefredakteure, Ex-Generalintendanten und ORF-Journalisten – zu deren Positionen zum Österreichischen Rundfunk zu befragen. 15 der Befragten teilten uns ihre Überlegungen in Form von Gastkommentaren mit, deren gekürzte Fassungen wir hier zusammengestellt haben.

NEWS-Chefredakteur Atha Athanasiadis über den ORF:

"Es gibt dutzende Gründe, bei der Sprengung des Küniglbergs die Lunte zu halten: unzählige weiße Elefanten, die mehr verdienen als jeder Printjournalist. Einen Infodirektor, der so tut, als gehörte der ORF ihm. ORFler, die außer präpotent gar nichts sind. Armin Thurnher hat den triftigsten Grund geliefert, warum man den ORF trotzdem retten muss: Weil öffentlich-rechtliche Medien das Korrektiv schlechthin sind. Damit der ORF das sein kann, muss die Politik raus. Weil wir immer – aber besonders in Krisenzeiten (in denen Medien wirtschaftlich so erpressbar sind) unabhängigen Journalismus brauchen."

Hier das Formular als Download - KLICKEN:



Was die anderen Chefredakteure des Landes über den ORF denken, lesen Sie unter www.falter.at.

24.4.2009 11:33
Sensor, 30. 04. '09 20:20
Der ORF ist für die Bürger da, nicht für die politischen Parteien!
Der ORF hat gute Journalisten, die den schlechten Politikern nicht nach dem Munde reden. Das ist m.E. der Hauptgrund, warum sich parteipolitische Emporkömmlinge und aufgeblasene Dilettanten, die durch Leistung nicht imponieren können, wenigstens durch den ORF bejubeln lassen möchten.
Die Bevölkerung hat Anspruch auf Politiker, die die für ihr Amt relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten haben (leider derzeit bei Kanzler, Vizekanzler u.a. nicht gegeben) und Anspruch auf ein Infomationsmedium, dessen frische Luft nicht von den benebelnden Düften der Regierungs-und Parteienparfümerie verseucht wird.
Verbesserer, 27. 03. '09 11:29
Und wer befreit den ORF von den Cliquen, die ihn befallen haben?
Der ORF ist nicht gleichzusetzen mit WIEN.(Legendärer Ausspruch eines Sport-Kommendators: Wir haben in...verloren.)
Hab den Eindruck daß sich gewisse Cliquen des ORFs bedienen um sich darzustellen und sich dort als "Die Öffentlichkeit" ausgeben.
Aufgabe des ORF ist es, zu informieren, nicht: Meinung zu machen.
sabine.s, 27. 03. '09 08:21
Regierungssender?
Über orange wird sich beschwert das es einen rechts-Ruck in Österreich gibt!
Aber wenn sich eine rot schwarze Regierung ein Proporzunternehmen aus dem ORF machen will,ist der widerstand sehr gering!Die Politik muss raus ,unabhängigen Journalismus brauchen wir!!