Weitere Staatshilfe für GM & Chrysler: USA will Konzerne nicht in Pleite fahren lassen
- Regierung fordert weitere Bedingungen und Zeitplan
- Auch deutsche Unterstützung für Opel hängt davon ab
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General Motors, Chrysler und Ford im Vergleich

Die beiden ums Überleben kämpfenden US-Autobauer General Motors und Chrysler können einem Zeitungsbericht zufolge mit weiteren Staatshilfen in Milliardenhöhe rechnen. Aussagen der von US-Präsident Barack Obama eingesetzten Auto-Kommission (Task Force) deuteten darauf hin, dass die Regierung die Konzerne nicht in die Pleite fahren lassen wolle, berichtete das "Wall Street Journal".
Für eine Entscheidung der Regierung müssen die Opel-Mutter GM und Chrysler bis nächsten Dienstag ihr endgültiges Sanierungskonzept vorlegen. Die beiden Autobauer fordern zusammen mit schon erhaltenen Krediten insgesamt 39 Mrd. Dollar (28,9 Mrd. Euro) an Hilfen.
Bedingungen
Im Gegenzug werde die Regierung weitere Bedingungen formulieren sowie einen klaren Zeitplan für die Sanierung aufstellen, so die Zeitung. Die Kommission werde weitere Einschnitte von Management, Gewerkschaften und Gläubigern verlangen. Die Hilfen würden zudem womöglich nicht unmittelbar ausgezahlt, um ein Druckmittel zu haben.
Auch die deutsche Regierung hat ihre Unterstützung für Opel vom konkreten Rettungskonzept für GM abhängig gemacht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt einen Einstieg des Staates bei Opel aber nach wie vor ab. Der deutsche Autobauer will zu seiner Rettung von der Mutter GM unabhängiger werden und sucht Investoren.
Allianz des italienischen Fiat-Konzerns mit Chrysler
Die Auto-Kommission der US-Regierung befürworte zudem die geplante Allianz des italienischen Fiat-Konzerns mit Chrysler, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Teilnehmer an Sitzungen. Durch einen Einstieg von Fiat soll der US-Autobauer unter anderem seine Modellpalette um kleinere und spritsparende Modelle erweitern können.
(apa/red)
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