WM-Quali für Rumänen nahe am Scheitern: 2:3-Niederlage gegen Serbien mit Eigentor
- Piturca-Elf vor Österreich-Spiel auf dem fünften Platz
- Frankreich konnte in Litauen 1:0-Auswärtssieg feiern

·Rapid-Sturm will den Rumänen einheizen
Hoffer und Maierhofer halten bei 40 Liga-Toren
·Rumänischer Team-
Kader mit Neuling Nicu
Hatte Staatsbürgerschaft erst kürzlich erhalten
·Maradona gelingt
das Debüt zu Hause
Argentinien schlägt Venezuela klar mit 4:0
·Japan vor vierter
Teilnahme in Folge
"Söhne Nippons" fast
für Südafrika qualifiziert
Siege hat es für Serbien und Frankreich in der Österreich-Gruppe 7 zur Fußball-WM-Qualifikation gegeben. Österreichs kommender Gegner Rumänien musste sich vor eigenem Publikum in Constanta Spitzenreiter Serbien 2:3 geschlagen geben. Frankreich siegte in Litauen 1:0. Serbien führt mit zwölf Punkten vor Litauen (9), Frankreich (7) und Österreich (4).
Die Antic-Elf war in die Hafenstadt am Schwarzen Meer durch Milan Jovanovic, der nach einem Stangenschuss von Krasic abstaubte, bereits in der 18. Minute in Führung gegangen. Danach offenbarten die Rumänen vier Tage vor dem Auftritt in Klagenfurt gegen die unmittelbar vor ihnen platzierte ÖFB-Auswahl Schwächen bei Standardsituationen. So fing sich die Karpaten-Elf jeweils nach Eckbällen von Krasic zwei weitere Gegentreffer ein.
Karpatischer Kampfgeist unbelohnt
Der von Vidic bedrängte Stoica (44.) köpfelte kurz vor dem Pausenpfiff ins eigene Tor, Ivanovic (59.) nutzte das Chaos in der rumänischen Defensive nach einem weiteren Eckstoß zum 3:1. Serbien erwies sich dabei als Meister der Effizienz. So suchten die Rumänien vor den Augen der ÖFB-Spione Willi Ruttensteiner und Ernst Weber die Offensive, vor der Abwehr der Gäste war jedoch zumeist Endstation.
Trotzdem zeigten die von Kapitän Adrian Mutu angeführten Hausherren das Ende ihrer WM-Träume vor Augen Kampfgeist. Stuttgart-Legionär Ciprian Marica (50.) traf nach idealer Vorarbeit von Mutu zum 1:2, Unglücksvogel Dorel Stoica (74.) nach einem Freistoß des Fiorentina-Stürmers per Kopf. Im Finish drückten die Rumänen, bei denen der erst kürzlich eingebürgerte Maximilian Nicu noch nicht zum Einsatz kam, vergeblich auf den Ausgleich. (apa/red)
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