Vom Rebellen zum großen Vorbild: Emanuel
Pogatetz neuer Kapitän des Nationalteams
- Führt Mannschaft gegen Rumänien erstmals aufs Feld
- PLUS: England-Legionär Paul Scharner Vize-Captain

·Vom Revoluzzer
zum ÖFB-Kapitän
Rundumschlag von Pogatetz bereits legendär
·ÖFB-Lazarett lichtet sich langsam wieder
Nur Neo-Kapitän Pogatetz
konnte nicht trainieren
·Jürgen Macho
verlässt AEK Athen
Gspurning Favorit im
ÖFB-Tormann-Rennen
·Didi Constantini taugt es: "Ein geiler Job"
Kapitänsfrage im ÖFB-
Nationalteam bald geklärt
·ÖFB-Teamkader für Test gegen Kamerun
Trimmel und Drazan neu.
Wallner nachnominiert
Emanuel Pogatetz ist der neue Kapitän der Nationalmannschaft. Zum Vize-Captain wurde Paul Scharner ernannt. Damit haben ausgerechnet die beiden einstigen Teamkritiker die Spitze der mannschaftsinternen Hierarchie übernommen. Der bisherige Kapitän Andreas Ivanschitz war von Teamchef Didi Constantini nicht ins Aufgebot für die WM-Qualifikation gegen Rumänien einberufen worden.
"Pogatetz und Scharner haben bereits in der Vergangenheit viel Verantwortung in der Nationalmannschaft übernommen. Außerdem zählen sie zu unseren routiniertesten Spielern. Und sie haben den Weg in die englische Premiere League geschafft, die die beste Liga Europas ist. Dadurch sind sie Vorbilder", begründete Constantini seine Wahl.
Pogatetz spielt seit Juni 2005 bei Middlesbrough und ist mittlerweile zum Kapitän des Clubs aufgestiegen, Scharner steht seit Jänner 2005 bei Wigan unter Vertrag und hat sich dort ebenfalls als Leistungsträger etabliert.
Constantini nimmt alle in die Pflicht
Eventuelle Diskussionen über die ÖFB-Teamvergangenheit von Pogatetz und Scharner wollte Constantini gleich vom Tisch wischen. "Vielleicht ist diese Entscheidung für den einen oder anderen überraschend, weil es in der Vergangenheit kritische Stimmen gegen den Verband gegeben hat. Aber das ist alles besprochen und ausgeräumt", so Constantini, der meinte, dass "nicht nur die zwei, sondern alle Spieler in der Mannschaft Verantwortung übernehmen müssen".
Dass es sich bei Pogatetz und Scharner um "unbequeme" Spieler handle, die auch mal verbal dazwischen hauen würden, sieht Constantini gelassen. "Wenn alle im gleichen Strom schwimmen, dann kommt eh nichts heraus. Jeder Spieler soll sein Ego haben. Aber im Sinne des Kollektivs gilt es das Ego zurückzustellen", erklärte der Tiroler.
Pogatetz will die Kapitänsschleife auch behalten, wenn Ivanschitz wieder in den Kreis des Teams zurückkehrt. "Ich hoffe, dass ich dann die Schleife weiterbehalten darf. Ich will meine Sache gut erledigen, damit der Teamchef sagt, dass ich es weitermachen soll", so der Steirer, der kein Konfliktpotenzial mit Ivanschitz sieht. "Es gibt kein persönliches Problem."
(apa/red)
Bilderberg-Treffen07:04
Faymann bei GeheimtreffKanzler nimmt erneut an Konferenz der Welt-Elite aus Finanz und Politik teil
Sexy Kicker07:23
Woki mit deim PopoDen EM-Titel gibt's erst am 1. Juli. Die Wahl des heißesten Stars der EM gibt's schon jetzt
Fürst Albert & Charlene07:05
Ehe unter DruckGanz Monaco wartet auf einen Thronfolger: Ein Paar im Focus der Öffentlichkeit
