Das ÖFB-Lazarett lichtet sich langsam
wieder: Nur Pogatetz konnte nicht trainieren
- Aufstellung für Rumänien nimmt erste Konturen an
- PLUS: Stürmer Erwin Hoffer in überragender Form

Die Liste der angeschlagenen Spieler wird kürzer. Am Donnerstag-Mannschaftstraining nahm lediglich Emanuel Pogatetz nicht teil, der durch einen Magen-Darm-Virus und eine Knieblessur gehandicapte Middlesbrough-Kapitän absolvierte auf dem Sportplatz Velden ein Individualtraining mit dem neuen Athletikcoach Michael Steverding.
Erstmals voll mit der Mannschaft trainiert haben am vierten Camp-Tag Marko Arnautovic, der Sprunggelenksprobleme hatte, und Manuel Weber, der krank gewesen war. Auch Franz Schiemer (Knie), Paul Scharner (Nachwehen einer Viruserkrankung) und Jürgen Macho (Oberschenkelverhärtung) machten die Einheit voll mit.
In den letzten Minuten des Trainings zog sich Arnautovic eine leichte Blessur am linken Knie zu, die medizinische ÖFB-Abteilung gab jedoch Entwarnung.
Durch die große Trainingsbeteiligung konnte Teamchef Dietmar Constantini erste Spielformen in Vollbesetzung üben lassen. In absoluter Topform präsentiert sich in Velden weiterhin Erwin Hoffer, der so gut wie jede Chance eiskalt verwertet. "Hoffer ist vollgepumpt mit Selbstvertrauen", zeigte sich auch Constantini angetan von den Trainingsleistungen des Rapid-Stürmers.
Aufstellung nimmt Konturen an
Die mögliche Aufstellung für Rumänien nimmt schön langsam etwas konkretere Konturen an. Im Tor dürfte Michael Gspurning zum Zug kommen. In der Defensive sollten Sebastian Prödl, Pogatetz und Christian Fuchs gesetzt sein, im Mittelfeld steht die Zentrale mit Jürgen Säumel und Scharner praktisch fest. Im Sturm hat Hoffer gute Karten.
(apa/red)
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