Obama macht den Motivator: US-Präsident wünscht sich Zuversicht in schlechten Zeiten
- Amerikaner werden "historische Krise" meistern
- Barak verteidigt Reformpolitik und seinen Haushalt

·Präsident Obama über Wirtschaftskrise
CNN: Lösungsansätze der neuen US-Regierung
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Rund ein Drittel der Boni
soll zurückgezahlt werden
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·Heuer bereits 18 US-
Banken geschlossen
Bisher ist kein Ende der Zusammenbrüche in Sicht
·Für Obama ist eine
andere Welt möglich
US-Präsident richtet
Aufruf an Regierungen
US-Präsident Obama ersucht zwei Monate nach seinem Amtsantritt Zuversicht zu verbreiten. Zwar erlebten die USA derzeit eine "historische Krise". Doch er sei sich sicher, dass die Amerikaner diese meistern werden und das Land zu langfristigem Wachstum zurückfindet. "Wir werden uns von der Rezession erholen", so Obama. Zugleich verteidigte er seine Reformpolitik und seinen Haushalt.
Eindringlich trat Obama Kritikern entgegen, die angesichts wachsender Haushaltsdefizite die hohen Investitionen in das Gesundheitswesen sowie in die Energie- und Bildungspolitik verurteilen. Ohne eine nachhaltige Reform des Gesundheitswesens und eine "neue Ära in der Energiepolitik" seien Wirtschaftswachstum und Wettbewerbsfähigkeit der USA künftig gefährdet.
Den neuesten Vorschlag Chinas nach einer Abkehr vom Dollar als Leitwährung lehnte Obama rundheraus ab. "Ich glaube, dass es keinen Bedarf für eine neue Leitwährung gibt." Zudem sei der Dollar derzeit stark, fügte er hinzu. Kurz zuvor hatte der chinesische Zentralbank-Präsident Zhou Xiaochuan mit dem Vorschlag einer Reform des internationalen Währungssystems Aufsehen erregt. Dabei brachte er den Gedanken ins Spiel, eine internationale Reservewährung zu schaffen, die unabhängig von einzelnen Staaten ist.
Aufruf zur Anstrengung
Mit Bezug auf das G-20-Treffen in London sagte der US-Präsident, jedes der Länder müsse mehr Anstrengungen für mehr Wachstum unternehmen. Dazu gehörten Konjunkturanreize, Reformen bei der Regulierung und Widerstand gegen protektionistischen Druck.
Außenpolitisch meinte Obama, weder im Nahen Osten noch im Konflikt mit dem Iran könnten rasche Ergebnisse erwartet werden. "Beharrlichkeit" sei in diesen Konflikten gefragt, fügte er hinzu.
(apa/red)
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