"Informator"-Tätigkeit von Zilk vertuscht:
Staatspolizei war bereits ab 1968 informiert
- Zilk soll offensiv Geld für Aktivitäten gefordert haben
- Aufzeichnungen zu Untersuchungen verschwunden
profil veröffentlicht neue Dokumente im Fall Zilk

·Koller: "Lasst Helmut in Frieden ruhen!"
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Kreisky, Klaus und Co.
Zilk war Informant des CSSR-Geheimdienstes
·Zilk vor 10 Jahren
im Interview mit Worm
NEWS: Dementierte bereits damals Vorwürfe
·"Akte Zilk" ist nun doch aufgetaucht!
Alte Dokumente wurden offenbar nicht vernichtet
·Zilk ein Spion? Bilden Sie sich Ihre Meinung
DOWNLOAD: Neu entdeckter Original-Akt
Das Nachrichtenmagazin "profil" veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe bisher unbekannte Dokumente über die Geldübergaben des tschechoslowakischen Geheimdienstes an Helmut Zilk in den Jahren 1965 bis 1968. Demnach hatte Zilk am Beginn der Zusammenarbeit offensiv bestimmte Summen gefordert. Nach seiner Bestellung zum Fernsehdirektor im März 1967 wurde er vorsichtiger, worauf der Geheimdienst die Honorierung eher mit Sachgeschenken vornahm. Bis zuletzt bezog Zilk laut Geheimdienstakten aber auch Bargeld.
"profil" veröffentlicht außerdem Hinweise, wonach die österreichische Staatspolizei schon ab dem August 1968 von Zilks "Informator"-Tätigkeit wusste. Im November 1998, als die Debatte zum ersten Mal aufflammte, hatte sogar eine "Fact-Finding-Mission" der Stapo Einsicht in den nun von "profil" veröffentlichten Geheimdienstakt genommen. Alle Aufzeichnungen darüber sind verschwunden.
Den kompletten Beitrag können Sie unter profil.at nachlesen!
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