ÖVP-Kandidat Strasser im profil-Interview: Glühbirnenverbot ist ein "großes Ärgernis"
- "profil" ortet Lücken im EU-Wissen des Ex-Ministers
- Verwechselte Ministerrat mit dem Europäischen Rat

·Ernst Strasser mischt
wieder in Politik mit
Ex-Innenminister wird EU-
Spitzenkandidat der ÖVP
·Aus der Politik in die
Wirtschaft und zurück
Der Ex-Innenminister
Ernst Strasser im Porträt
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gutes Haar an Strasser
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In einem Interview in der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" bezeichnete Ernst Strasser, der Spitzenkandidat der ÖVP für die Europa-Wahlen, das von der EU-Kommission beschlossene Verbot der herkömmlichen Glühbirnen als "großes Ärgernis". Dass ÖVP-Minister wie Josef Pröll und Martin Bartenstein diesem zugestimmt hatten, beirrt Strasser in dieser Einschätzung nicht: "Man muss Verständnis haben, dass es viele in der Bevölkerung gibt, die dieses Verbot ablehnen."
Ernst Strasser absolvierte im "profil"-Interview auch einen EU-Wissenstest, wobei einige Lücken zutage traten. Strasser verwechselte den EU-Ministerrat mit dem Europäischen Rat aus den 27 Staats- und Regierungschefs und wusste nicht, welche Neuerungen es für nationale Parlamente gemäß Lissabon-Vertrag gibt. Dafür konnte er die Anzahl der EU-Abgeordneten nach dem Vertrag von Nizza und Lissabon nennen und wusste auch, was das Vermittlungsverfahren im EU-Parlament bedeutet.
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