"Brummis" bald nur mehr auf der 1. Spur?
Mehr Überholverbote auf Autobahn möglich
- Verkehrsminister Bures beruft sich auf Unfallstatistik
- Neue Überholverbote für Lkw nur bei Gefahrenstellen

·Laster bei jedem
dritten tödlichen Unfall
73 Tote auf Autobahnen,
sechs auf Schnellstraßen
Verkehrsministerin Doris Bures will aus Sicherheitsgründen die Überholverbote für Lkw auf Autobahnen und Schnellstraßen ausweiten. Grund dafür sei die unverhältnismäßig hohe Unfall-Beteiligung sowie die Schwere der Folgen von Kollisionen, hieß es in einer Aussendung. Die Bundesländer wurden beauftragt, Gefahrenstellen auf allen Strecken zu überprüfen. Diese Gutachten sollen zeigen, wo die Maßnahme sinnvoll ist, und Basis für eine entsprechende Verordnung sein.
Diesbezüglich sei bei den Verkehrsreferenten der Länder in den vergangenen Tagen bereits ein Schreiben eingelangt, so Susanne Enk, Sprecherin der Ministerin. Die Problemstellen sollen gemeinsam mit der Asfinag eruiert werden. Man rechne damit, dass die ersten Gutachten der Länder in drei bis vier Monaten einlangen. Habe das Ministerium alle Unterlagen, soll nach einer Prüfung bereits ein bis zwei Wochen später eine neue Verordnung gelten.
Eine Verbesserung des Verkehrsflusses stelle immer auch eine Eindämmung von etwaigen Gefahrenmomenten dar und bringe mehr Sicherheit, betonte Bures in ihrer Aussendung. Gerade Lkw-Überholverbote könnten sich diesbezüglich positiv auswirken. Eingeführt würden die zusätzlichen Überholverbote dort, wo die Sicherheit oder die Flüssigkeit des Verkehrs dies erfordere.
(apa/red)
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