Montag, 23. März 2009

Meningitis-Kranker außer Lebensgefahr:
Jugendlicher wird aus Tiefschlaf geweckt

  • Aufwachphase kann zwei bis drei Tage dauern
  • Keine Veränderungen im Gehirn zu erkennen

Jener 16-jährige Oberösterreicher, der mit Meningitis ins Krankenhaus Ried im Innkreis in Oberösterreich eingeliefert wurde, ist außer Lebensgefahr. Das teilte der behandelnde Arzt, Andreas Kampfl, mit. Der Jugendliche soll nun aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt werden, die Aufwachphase werde zwei bis drei Tage dauern, so der Mediziner.

Die Ärzte haben eine Kernspintomographie des Gehirns durchgeführt. "Die schaut sehr gut aus", ist Kampfl optimistisch. Es seien weder Veränderungen im Gehirn noch eine Schwellung zu erkennen gewesen. Eine endgültige neurologische Abklärung könne aber erst erfolgen, wenn der Patient wieder wach sei.

Der 16-Jährige war mit starken Kopfschmerzen und hohem Fieber ins Rieder Krankenhaus eingeliefert worden. Die Ärzte diagnostizierten eine eitrige Hirnhautentzündung. Der Jugendliche wurde sofort in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Personen, mit denen der Bursch zuletzt Kontakt hatte, wurden prophylaktisch mit Antibiotika behandelt. (apa/red)

23.3.2009 11:13