Web-Striptease in sozialen Netzwerken:
Ihr Fingerabdruck bei Facebook und Co.
- E-MEDIA über die gläserne Privatsphäre im Web 2.0
- PLUS: So können Sie Ihre Spuren wieder verwischen
·So leicht wird man im Internet zur Sau...
E-MEDIA: saferinternet.at
warnt vor Cybermobbing
·Sind Facebook & Co. gesundheitsschädlich?
Studie ortet Krankheiten aufgrund reeller Isolation
·Hacker freuen sich
über Facebook & Co
Soziale Netzwerke bergen
großes Sicherheitsrisiko
·Härtere Zeiten für soziale Netzwerke
Wirtschaftslage bedrängt Facebook, MySpace & Co
·"Soziale" Angriffe auf die Privatsphäre
Datenschutzmängel bei Facebook & Co. entlarvt

Studentin verliert Zulassung, nachdem ein Partyfoto auf MySpace entdeckt wird. Sechzehnjährige wird gekündigt, weil sie sich via Facebook-Eintrag über die Langeweile im Büro mokiert. Brite tötet Ehefrau, da diese ihren Beziehungsstatus dort von Verheiratet auf Single ändert. Derlei Fälle häufen sich. Der Grund: In sozialen Netzwerken wird die Privatsphäre zur öffentlichen Angelegenheit.
MySpace und Facebook erlauben es, Kontakte ohne Ende zu knüpfen und sich weltweit mitzuteilen. Dank YouTube und Flickr können selbst Leute am anderen Ende der Welt intime Urlaubsvideos und Bikinifotos durchstöbern. Während manche schon der Gedanke an so viel Blöße peinlich berührt, ist die breite Masse begeistert: Nicht umsonst verzeichnen Facebook & Co Zuwachsraten im sechsstelligen Bereich täglich. Den Usern scheint es zu gefallen, Bilder und Videos zu veröffentlichen, elaborierte Kommentare zu verfassen, sich mit virtuellen Kühen zu bewerfen und stundenlang Diskussionen über Belangloses zu führen. Dass beim Posten von Privatfotos vollständige Namen der abgebildeten Personen angeführt werden, ist selbstverständlich.
Anonymität, ade?
Daraus folgt: So weltverbindend, verführerisch und revolutionär soziale Plattformen sind, so schnell kann man sich bei ihrer Nutzung ins eigene Fleisch schneiden. Der Schwarze Peter darf allerdings nicht den Community-Portalen zugeschoben werden ihre AGBs und Privatsphäre-Modi sind durchaus nutzerfreundlich. Nein, die "Schuld" liegt meistens beim User selbst. Allzu leichtfertig wird publiziert, ohne sich dabei Gedanken über Konsequenzen zu machen, allzu oft darauf verzichtet, von Benutzerrechten Gebrauch zu machen.
Neue Gefahr: Cyber-Mobbing
Der Hype der sozialen Netzwerke hat auch negative Nebeneffekte. Soziale Konflikte verlagern sich vermehrt in die Online-Welt. Immer wieder kommt es vor, dass Personen im Internet beleidigt, belästigt oder bloßgestellt werden. In so einer Situation sprechen Experten von Cyber-Mobbing. Die Täter, die meist anonym agieren, bedienen sich verschiedenster Methoden, um ihre Opfer zu demütigen. Kompromittierende Fotos und Videos, Unterstellungen, Beschimpfungen oder Gewaltandrohung werden auf Websites in Blogs und Forenbeiträgen veröffentlicht.
Besonders perfide ist, wenn das Benutzerprofil des Opfers gehackt wird und es dann so aussieht, als ob der Gemobbte die Einträge selbst verfasst hätte. Dann sollte man den Betreiber der Website schriftlich kontaktieren und ihn auffordern, die Mobbing-Einträge zu entfernen. Reagieren weder Betreiber noch Administrator, wendet man sich idealerweise an eine Beratungsstelle, wie etwa Saferinternet.at. Doch selbst wenn das kompromittierende Material von der Website entfernt wurde, bleiben Spuren im Netz. Wie sich auch diese entfernen lassen, erfahren Sie beim Google-Support
Noch mehr Infos über die Privatsphäre 2.0 können Sie im aktuellen E-MEDIA nachlesen!
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