Samstag, 21. März 2009

Heuer bereits 18 US-Banken geschlossen: Kein Aufhören der Zusammenbrüche in Sicht

  • 2008 mussten dort insgesamt 25 Banken schließen
  • Jüngster Fall war die FirstCity Bank in Georgia

Die Bankenaufsicht der USA hat seit Beginn des Jahres 18 Kreditinstitute wegen zu geringer Eigenkapitalbasis geschlossen. Jüngster Fall war die FirstCity Bank in Georgia. Es wird erwartet, dass im Zuge der Rezession weitere Bankenzusammenbrüche folgen werden. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 25 Banken geschlossen.

Für die Abwicklung des Instituts ist nun die staatliche Einlagensicherung zuständig, die Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC). Die FirstCity hatte zuletzt Vermögenswerte von 297 Millionen Dollar und Einlagen von 278 Millionen. Die jetzt auf den Einlagensicherungsfonds zukommenden Kosten werden auf 100 Millionen Dollar geschätzt. Das Fondsvermögen der FDIC ist auf den niedrigsten Stand seit nahezu einem Vierteljahrhundert gesunken - zum Jahreswechsel waren es noch 18,9 Milliarden Dollar, verglichen mit 52,4 Milliarden ein Jahr zuvor.
(apa/red)

21.3.2009 19:53