Das Dosen-Duell - Coke gegen Red Bull:
Harte Bandagen in der Softdrinks-Challenge
- NEWS: Mateschitz macht Konzern fit für Cola-Kampf
- Coca Cola-Boss Kent kontert mit Energydrink "Burn"

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FORMAT: 47,2 Millionen an Dividenden kassiert
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Heftiger Protest gegen Vertrag mit Lagunenstadt
Zwischen Red Bull & Coca-Cola ist ein Machtkampf entbrannt: Red Bull startete im Vorjahr mit eigenem Cola. Nun schlägt Coke mit dem Energydrink Burn zurück.
Bislang waren die Angriffe auf Dietrich Mateschitz wenig kraftvoll. Zahlreiche Energydrinks traten gelsenartig am Markt auf. Jeder wollte so viel Cash machen wie der smarte Salzburger mit Red Bull. Doch der Erfolg war überschaubar. Jetzt wird es aber eng. Mit Burn ist seit Jahresanfang ein potenter Mitbewerber am Start. Hersteller der in schlichtem Schwarz gehaltenen Dose ist der weltweit größte Getränkemulti Coca-Cola.
David versus Goliath
Das brennende Duell hat niemand Geringerer als Mateschitz selbst gezündet. Bislang war der Konkurrenzkampf zwischen Coca-Cola (Umsatz: 24,5 Mrd. Euro) und Red Bull (Umsatz: 3,3 Mrd. Euro) eher freundlich. Doch seit der bald 65-jährige Mateschitz im Vorjahr mit einem Cola aus dem Hause Red Bull im fremden Gehege zu wildern begann, hat Coke-Chef Muhtar Kent nur noch ein Ziel: dem Getränke-Bullen das Geschäft abzumelken. Der Amerikaner türkischer Herkunft, seit 2008 Cola-Oberboss, kennt Red Bull aus der Nähe: Er war von 1992 bis 1997 Cola-Österreich-Boss (Amatil) und erlebte den Boom von Mateschitz live. Kent weiß um die Chancen: "Der Energydrink-Markt in Europa ist um 49 Prozent gewachsen. Wir wollen Marktanteile gewinnen."
Harte Bandagen mit Softdrinks
Mittels Gourmetaspekten wird der Dosen-Fight wohl nicht entschieden; eher durch beinharte Verdrängung. Marketing ist das Rezept. Auch hier verfügt der US-Gigant über bessere Karten: Sein Markenwert beträgt 46 Mrd., der von Red Bull 12 Mrd. Euro. Letztlich wird der Preis mitentscheiden.
Warum der Bulle jetzt auf Sparflamme dreht, lesen Sie im NEWS 12/03!

