Grundsatz-Einigung auf EU-Krisengipfel:
Fünf-Milliarden-Energiepaket auf Schiene
- Kreise: "Das Paket steht als großes und ganzes"
- "Technische Fragen" sind allerdings noch offen

·Der Weltwirtschaft
geht die Puste aus
IHS errechnet Rückgang
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20-Milliarden-Hilfe
Angeschlagenes Land
bittet EU um Kreditgelder
Die EU-Staats- und Regierungschefs haben sich beim EU-Krisengipfel in Brüssel im Grundsatz auf das seit Monaten umstrittene Energiepaket im Umfang von fünf Milliarden Euro geeinigt. "Das Paket steht als großes und ganzes", hieß es in EU-Ratskreisen.
Diplomaten ergänzten, einige "technische Fragen" seien noch offen. Es sei wahrscheinlich, dass diese später von den EU-Botschaftern behandelt würden. Die Investitionen in die Projekte müssten bis 2010 erfolgen, dies entsprach einer Forderung Deutschlands.
Die unter Federführung der OMV geplante Erdgaspipeline "Nabucco" soll mit 200 Mio. Euro gefördert werden. Für Energieprojekte wie Gas- und Stromverbindungen, Windparks und Kohlendioxid-Speicher sind in Summe 3,975 Milliarden Euro vorgesehen. 1,025 Milliarden Euro sollen flexibel für Breitband und für die Landwirtschaft bereitstehen.
(apa/red)

