Zellhofers Rückkehr an alte Wirkungsstätte:
Altach-Coach warnt vor "Heimmacht" Ried
- Innviertler für Trainer ein Kandidat für Rang vier
- Kollege Gludovatz: "Spieler sind auf ihn heiß"

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"Aufpassen auf SV Ried! Das ist für mich auch ein Kandidat auf den vierten Tabellenplatz." Georg Zellhofer, der heute (18 Uhr LIVE auf NEWS.at) mit SCR Altach ins Innviertel zurückkehrt, zeigt vor seinen Landsleuten großen Respekt. "Sie sind eine Heimmacht, sehr schwer zu spielen. Dort hängen die Trauben ganz hoch", sagte der SCR-Trainer, der knapp vor Saisonbeginn Kurzzeit-Betreuer in Ried gewesen war.
Zellhofer, der einst mit SV Pasching nicht nur in Oberösterreich für Furore gesorgt hat, darf in Ried keinen freundlichen Empfang erwarten. "Die Spieler sind heiß auf ihn. Ich bin da neutral und bereite mich so wie auf jedes andere Spiel vor", meinte Zellhofers Nachfolger Paul Gludovatz eher emotionslos. Er hat die Elf aus dem "Ländle" zuletzt daheim gegen Salzburg persönliche unter die Lupe genommen und von ihr einen starken Eindruck gewonnen.
"Die Altacher haben eine starke Vorstellung geboten, verfügen über gestandene Kicker, eine kompakte Abwehr mit zwei guten Sechsern (Anm.: Guem und Vorisek) davor, sind über die Flanken gefährlich und taktisch diszipliniert. Man sieht die Handschrift des Trainers deutlich", charakterisierte der Burgenländer die Gäste. Wenn seine Schützlinge ihre Tugenden, ihr Können zeigen und dann "auch den unbedingten Willen, siegen zu wollen", an den Tag legen, sollte es mit dem fünften Heimsieg im sechsten Heimspiel gegen Altach klappen.
Lange "Abschussliste"
Die "Abschussliste" der Hausherren vor eigenem Publikum kann sich sehen lassen, auf ihr stehen u.a. Rapid (1:0), Austria (3:1), Sturm (4:1) und Kärnten (2:0) und ein Remis gegen Salzburg. "Die Rieder haben in allen Formationen Klassespieler", meint der 48-jährige Zellhofer, der aus Ried natürlich jeden Punkt gerne mitnehmen würde. "Jeder Zähler wäre für uns ein Gewinn", so der Trainer, der seinen Hauptwohnsitz in Oberösterreich hat und der derzeit nur mit einem Auge und das ungern auf den Tabellenkeller blickt.
"Wir können in unserer Situation nicht auf andere schauen, sind froh, dass wir noch leben - das ist positiv." Derzeit liegen die Vorarlberger, die in dieser Saison gegen Ried noch tor- und punktlos sind, als Vorletzter nur ein Zähler vor Schlusslicht SV Mattersburg. Sie haben aber am Mittwoch noch das Nachtragsspiel zur 25. Runde in Kapfenberg im Talon. Dennoch glaubt Zellhofer, dass es im Abstiegskampf auf ein "Finale" zwischen den Burgenländern und seiner Elf hinauslaufen wird.
(apa/red)
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