"Wir wollen eine Allianz mit der FPÖ":
Jobbik-Parteichef schwärmt von Strache
- Ungarischer Nationalisten-Chef Vona im NEWS-Talk
- Will engere Zusammenarbeit im EU-Parlament

Das Magazin NEWS bringt in seiner morgen, Donnerstag, erscheinenden Ausgabe einen Bericht über die ultranationalistische ungarische Jobbik-Partei. Der derzeit noch außerparlamentarischen Gruppierung, deren Anführer sich mit rassistischen und antisemitischen Aussagen eindeutig positioniert hat, werden bei den Wahlen zum EU-Parlament im Juni laut aktuellen Meinungsumfragen bis zu zehn Prozent der Stimmen zugetraut.
Der 30-jährige Gábor Vona führt "Jobbik" an und steht auch an der Spitze von deren paramilitärischen "Ungarischen Garde", die trotz erstinstanzlichem Verbot am vergangenen Sonntag weitere 650 Gardisten "zur Verteidigung eines arg geprügelten Vaterlandes" angelobte und ihnen dabei einschärfte "für die Heimat im ärgsten Fall auch Blut fließen zu lassen." Vona spricht im NEWS-Interview von seinem Wunsch, künftig Kontakte zur FPÖ knüpfen zu wollen.
"Soweit ich weiß, handelt es sich bei ihr, ähnlich wie bei Jobbik, um eine Partei, die die Heimat verteidigt", erklärt Vona, "insofern ist denkbar, dass wir gerade im EU-Parlament das Gespräch mit deren Führern suchen werden, um eine Allianz zu bilden, die aus der EU ein Projekt starker Nationalstaaten macht und nicht eines der Bürokraten."
Mehr zu den Plänen von Vona lesen Sie im aktuellen NEWS 12/09!
