Rettung in letzter Minute für Polarforscher:
Arktis-Expedition erhielt Notverpflegung
- Versorgungsflug nach mehreren Versuchen geglückt
- Nahrungsvorräte reichten nur noch für einen Tag

Nach mehreren gescheiterten Versuchen ist ein Versorgungsflug für die drei britischen Polarforscher geglückt, deren Vorräte auf einer 850-Kilometer-Tour zum Nordpol zur Neige gingen. "Es war ziemlich hart, die Wetterverbesserung abzuwarten, damit das Flugzeug kommen konnte", sagte Expeditionsleiter Pen Hadow. Die Maschine vom Typ Twin Otter landete mit Lebensmitteln und Batterien auf einer eigens eingerichteten 400-Meter-Piste am 81. Breitengrad.
Hadow ist mit zwei weiteren Forschern - Martin Hartley und Ann Daniels - seit dem 28. Februar auf Skiern zum Nordpol unterwegs, um dort Messungen zur Dicke der Eisschicht vorzunehmen. Sie wollen Ende Mai am Zielort eintreffen. Bevor die Twinn Otter nun landen konnte, waren drei Versuche wegen starken Sturmes gescheitert. Das Forscherteam schlägt sich mit Temperaturen um minus 40 Grad herum.
(apa/red)
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