Fekter plant Schubhaft-Zentrum in Leoben:
Standort bietet klare Vorteile für Projekt
- Regierung will auch ein neues Erstaufnahmezentrum
- Kärnten im Gespräch: Heftiger Widerstand regt sich

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Ministerin Fekter sieht Vorteile des Standortes
Die Regierung arbeitet gerade an konkreten Plänen zu zwei neuen Asyl-Projekten. Zunächst soll ein neues Schubhaft-Zentrum errichtet werden, wobei Leoben als Standort diskutiert wird. Außerdem soll ein drittes Erstaufnahmezentrum im Süden Österreichs entstehen.
Das neue Schubhaft-Zentrum wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in Leoben errichtet werden. Entsprechende Planungen des Innenministeriums gibt es schon seit Jahren.
Das neue dritte Erstaufnahmezentrum für Asylwerber wird aller Voraussicht nach nicht in der Steiermark stehen. Das legten Aussagen von Innenministerin Fekter im Ö1-"Morgenjournal" nahe. Die Ressortchefin betonte, sie wolle nicht ein Bundesland mit zwei Infrastrukturen belasten.
Derzeit gibt es in Österreich zwei Erstaufnahmezentren, das größere davon steht in Traiskirchen (Niederösterreich), das kleinere in Thalham (Oberösterreich). Das dritte Zentrum sollte laut Regierungsprogramm im Süden errichtet werden. Bisher war man ehesten von einem Standort Judenburg ausgegangen. Fällt die Steiermark nun aus, kämen wohl in erster Linie Kärnten, wo es heftige Widerstände gibt, das Burgenland und eventuell Osttirol in Betracht.
(apa/red)
