16-Jähriger an Meningitis erkrankt: Rieder wurde in künstlichen Tiefschlaf versetzt
- Zustand laut mediziner sehr kritisch, aber stabil
- Prophylaktische Behandlung von Kontakt-Personen
Ein 16-jähriger Jugendlicher ist mit Meningitis ins Krankenhaus Ried im Innkreis in Oberösterreich eingeliefert worden. Der Bursch befand sich am Sonntag in künstlichem Tiefschlaf und war in einem sehr kritischen Zustand.
Der 16-Jährige wurde mit starken Kopfschmerzen und hohem Fieber ins Rieder Krankenhaus eingeliefert, wo eine eitrige Hirnhausentzündung festgestellt wurde. Sein Zustand sei sehr kritisch, aber stabil, sagte der Leiter der Abteilung für Neurologie im Krankenhaus, Andreas Kampfl. Der Jugendliche wurde sofort in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Personen, mit denen der Bursch zuletzt Kontakt hatte, wurden prophylaktisch mit Antibiotika behandelt.
Das Gesundheitsamt traf am Sonntagvormittag Vorsichtsmaßnahmen für die Schüler der Schule und des Internats, die der 16-Jährige besucht. "Es wird alles nach Epidemiegesetz erledigt, alle Maßnahmen sind eingeleitet und am Laufen", sagte Amtsärztin Dr. Elisabeth Kratochwill.
(apa/red)
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