15-Jähriger Schüler drohte mit Mord: Viertklässler wollte nur "Streich" spielen
- Oberösterreich: Drohung galt bestimmten Lehrer
- Behörde entscheidet jetzt über Zukunft des Schülers

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Tatwaffe unverschlossen in Schlafzimmer gelagert
·Winnenden: Trauer um die Opfer der Tat
BILDER: Eine Ortschaft verarbeitet das Trauma
Wenige Tage nach dem Amoklauf in der deutschen Stadt Winnenden versetzte ein oberösterreichischer Schüler die Hauptschule 2 in Mondsee mit einer Mordrohung in Aufruhr. Im Gästebuch der Schulhomepage bedrohte er anonym einen Lehrer. Pädagogen und Eltern verständigten die Schulleitung, die sofort die Polizei alamierte. Die Drohung stellte sich als schlechter Scherz heraus.
Mehrere Personen waren auf den Gästebuch-Eintrag aufmerksam geworden. Sie informierten den Direktor, der schaltete die Polizei ein. Ein entsprechendes Sicherheitskonzept wurde erarbeitet und über die IP-Adresse des verwendeten Computers der Bursch ausgeforscht.
Gegenüber der Polizei sprach der 15-Jährige von einem "Scherz", er wurde auf freiem Fuß angezeigt. "Seine Eltern sind aus allen Wolken gefallen", berichtete Sicherheitsdirektor Alois Lißl. Man habe das Umfeld des Jugendlichen durchleuchtet, aber nichts Auffälliges entdeckt. Er komme aus geordneten familiären Verhältnissen. Über seine weitere Zukunft muss nun die Schulbehörde entscheiden. (apa/red)
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