"Bin betroffen über Wortwahl und Haltung": Ministerin Schmied über Lehrergewerkschaft
- "Schüler, Eltern und Lehrer wurden instrumentalisiert"
- Unterrichtsministerin verfasst Brief an alle Lehrer

·Hundstorfer will im Lehrerstreit vermitteln
Es sind bereits "einige Worte zu viel gefallen"
·Lehrer und Schmied auf Konfrontationskurs
"Schmied hat eine Woche,
vernünftig zu werden"
·120.000 Lehrer
zornig und wütend
NEWS: Größte Probleme unserer Bundesregierung
·NEWS: Aug' in Aug' mit ihrem Gegner
Angst vor Gewerkschaft? Schmied hat keine
"Betroffen über Wortwahl und Haltung von einigen Gewerkschaftsfunktionären" zeigt sich Unterrichtsministerin Schmied in einem Brief an alle Lehrer. Darin verwehrt sie sich auch dagegen, dass "Schüler, Eltern und Lehrer für einzelne Funktionärsinteressen instrumentalisiert werden".
Einmal mehr betont sie in dem Schreiben, dass es sich bei der von ihr geplanten Ausweitung der Unterrichtspflicht um zwei Stunden "nicht um eine Einzelmaßnahme, sondern um einen Teil einer umfassenden Bildungsreform" handle. Vertreter der Gewerkschaft hätten bei ihren letzten Dienststellenversammlungen "Szenarien geschildert, die im Widerspruch zu den Motiven der geplanten Umschichtung Ihrer Arbeitszeit in das Klassenzimmer stehen", begründet Schmied das Schreiben. Ziel sei es, "dass Österreich in der Bildung den Anschluss an internationale Entwicklungen schafft". Bei Fakten wie geänderten gesellschaftlichen Erwartungen an die Schule, Klagen von Lehrern über Überforderung, einem hohen Anteil von "Risikoschülern" etc. dürfe man "nicht im Status quo verharren und zur Tagesordnung übergehen", argumentiert Schmied.
"Bei zwar steigenden, aber dennoch knappen Bildungsbudgetvorgaben des Finanzministers" seien Strukturreformen für die Erfüllung von Aufgaben notwendig, die es ermöglichen, "die Schule im Interesse der Kinder, Eltern und Lehrer zu verbessern". Als Beispiele nennt Schmied die bessere Förderung schon im Kindergarten, kleinere Klassen und Kleingruppenunterricht, Sprachförderkurse, neue Ausbildung für Lehrer, etc. Dies alles solle dazu beitragen, dass die Lehrer "mehr Zeit und Aufmerksamkeit ihren Schülerinnen und Schülern widmen können", so Schmied.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
