Freitag, 13. März 2009

Es gibt keine klassischen Autofahrer mehr: Veränderung in unserem Mobilitätsverhalten

  • VCÖ: Menschen wechseln häufiger Verkehrsmittel
  • Österreicher werden vielfältiger in täglicher Mobilität

Den klassischen Autofahrer, der jeden Weg mit dem Pkw zurücklegt, gibt es nicht mehr, sagte VCÖ-Geschäftsführer Willi Nowak, und präsentierte die Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung. Das Mobilitätsverhalten der Österreicher habe sich geändert, die Menschen sind vielfältiger mobil und wechseln häufiger zwischen einzelnen Verkehrsmitteln, lautete die Botschaft. Gleichzeitig fiel im Rahmen der Veranstaltung der Startschuss zum Mobilitätspreis 2009.

"Es ist keine Seltenheit, dass eine Strecke mit verschiedenen Verkehrsmitteln zurückgelegt wird", betonte Nowak. Daher werden die Schnittstellen zwischen den Verkehrsmitteln immer wichtiger und sind noch "deutlich zu verbessern". Bequeme Umstiegsmöglichkeiten seien zu schaffen.

Laut Verkehrsclub besitzen 76 Prozent der österreichischen Haushalte einen Pkw und zwei Drittel haben zumindest ein Fahrrad. 61 Prozent nutzen mindestens einmal im Jahr öffentliche Verkehrsmittel, jeder Fünfte besitzt eine Jahresnetzkarte für den Öffi-Verkehr und sieben Prozent haben ein Motorrad.

Der VCÖ ruft im Rahmen des Mobilitätspreis-Wettbewerbes Betriebe, Gemeinden, Unternehmen oder Organisationen dazu auf, Projekte einzureichen, die zeigen, dass der Verkehr "flüssiger, ökologisch verträglicher und gesünder abgewickelt werden kann".

13.3.2009 12:19