Breitband ist kaum mehr wegzudenken:
70 % der Haushalte sind schnell unterwegs
- Deutlicher Zuwachs vor allem bei "mobilem Internet"
- Mobilfunk: Erstmal nehmen die Gesprächsminuten ab

·Mobilem Internet fehlt Geschwindigkeit
Österreich: Surftempo langsamer als beworben
·Österreich Vorreiter bei mobilem Internet
Studie: Weltweit 30 Mio. 3G-Anschlüsse bis 2011
Mehr als 70 Prozent der österreichischen Haushalte verfügen über einen schnellen Breitband-Internetzugang - das sind 2,52 Millionen Haushalte. Vor allem beim "mobilen Internet" gab es einen deutlichen Zuwachs, wie aus dem "RTR Telekom Monitor" für das 3. Quartal 2008 hervorgeht. Abgenommen haben dafür erstmals die Gesprächsminuten im Mobilfunk.
Das Wachstum bei den Festnetz-Breitbandanschlüssen war mit einem Anstieg von 1,707.000 im 2. Quartal 2008 auf 1,711.000 Anschlüsse im 3. Quartal zwar nur sehr gering, dafür stiegen die mobilen Breitbandanschlüsse umso stärker, und zwar von 730.700 auf 812.700 Anschlüsse im 3. Quartal 2008. "Wir gehen davon aus, dass die über Mobilfunktechnologie realisierten Breitbandanschlüsse auch weiterhin stark ansteigen", sagte RTR-Chef Serentschy.
"Aufwärtstrend unterbrochen"
"Bei der Entwicklung der Gesprächsminuten im Mobilfunk wurde erstmals seit vielen Jahren der Aufwärtstrend der Mobiltelefonie unterbrochen", sagte Serentschy. Obwohl die Mobilfunkumsätze konstant geblieben sind (857 Mio. Euro im 3. Quartal), gab es bei den Gesprächsminuten im 3. Quartal 2008 einen Rückgang um 3,1 Prozent auf 4,75 Mrd. Minuten. Gegenüber dem 3. Quartal des Vorjahres wurde hingegen um 12,5 Prozent mehr mit dem Handy telefoniert, der Umsatz ging jedoch um 4,2 Prozent zurück - offenbar sind die Tarife deutlich gesunken.
Penetration nimmt weiter zu
Die Mobilfunk-Penetration - aktivierte SIM-Karten dividiert durch Bevölkerungszahl - ist im 3. Quartal 2008 weiter leicht gestiegen und liegt jetzt bei 123 Prozent. Zum Anstieg beigetragen haben im vergangenen Jahr vor allem SIM-Karten, die für "mobiles Breitband" genutzt wurden. Die Anzahl der verschickten SMS (1,15 Milliarden) ist im 3. Quartal kaum noch gestiegen, gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres gab es aber eine Steigerung um mehr als 46 Prozent.
(apa/red)
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