Weltraumschrott erzwingt Evakuierung:
Astronauten der ISS flüchten in Sojuskapsel
- Zu spätes Erkennen verhinderte Ausweichmanöver
- Herumfliegende Satelliten-Reste als Sicherheitsrisiko
·Ist ein Leben auf dem
Mars doch möglich?
Die Marssonde "Phoenix" findet flüssiges Wasser
·"Kepler" unterwegs in unendliche Weiten
NASA-Teleskop soll nach
"Heimat von E.T." suchen

Schrecksekunde auf der Internationalen Raumstation ISS: Wegen eines herannahenden Stück Weltraummülls hat die Besatzung kurzzeitig Zuflucht in einer angedockten Sojus-Kapsel gesucht. Das Teil eines ausgedienten Satelliten passierte die Raumstation, teilte die USD-Weltraumbehörde NASA mit. Die Bodenkontrolle habe den Schrott zu spät erkannt, um noch ein Ausweichmanöver einzuleiten, hieß es.
Der kurzfristige Umzug der ISS-Besatzung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, hieß es. Die Crew blieb nur etwa zehn Minuten in der Sojus-Kapsel, mit der die im Falle eines Einschlages die Station schnell hätte verlassen können.
Die dreiköpfige Crew brachte sich in Sicherheit, nachdem sie vor dem drohenden Zusammenstoß gewarnt worden waren, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Nach elf Minuten konnten die Astronauten in die ISS zurückkehren. Der Weltraummüll war etwa 2,5 Zentimeter groß, wie NASA-Sprecher Josh Byerly erklärte.
(apa/red)
