Österreichs Arbeitnehmer sehen schwarz: Zwei Drittel halten ihren Job für unsicher!
- Triste Stimmung hat sich seit Herbst stark verschärft
- 7 Prozent können mit ihrem Einkommen nicht leben
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Fluglinie fährt 2008 ganze
429,5 Mio. Verlust ein
Die österreichischen Arbeitnehmer blicken angesichts der Konjunkturflaute pessimistisch in die Zukunft. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die triste Stimmung stark verschärft. 46 Prozent sehen derzeit schwarz für die wirtschaftlichen Aussichten, vor einem Jahr waren es erst 19 Prozent. Seit Herbst hat sich die Stimmung zusehends verschlechtert.
Die wirtschaftliche Einschätzung hat auch Folgen für die Bewertung der Arbeitsplatzsicherheit. Zwei Drittel nehmen an, dass die Jobs in Österreich "sehr" beziehungsweise "ziemlich unsicher" sind. Im Vorjahr war nur rund ein Drittel dieser Ansicht. Das geht aus dem aktuellen Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer Oberösterreich hervor.
Die Aussichten des eigenen Beschäftigungsbetriebes werden ebenfalls deutlich negativer als noch vor einem Jahr gesehen. Momentan schätzt ein Fünftel die wirtschaftliche Entwicklung negativ ein. 2008 war es noch ein Siebentel.
Hilfskräfte besonders besorgt
Hilfskräfte blicken laut Arbeitsklima-Index "besonders sorgenvoll" in die Zukunft. Laut den letzten beiden Erhebungen glauben 37 Prozent, dass die wirtschaftliche Zukunft ihres Betriebes gefährdet ist. Vorher waren nur 14 Prozent dieser Ansicht. Als Grund für den Anstieg wird angenommen, dass viele Männer mit niedrigem Bildungsabschluss in Produktionsbetrieben, im Bauwesen und im Fremdenverkehr beschäftigt sind und diese Branchen von der Krise besonders betroffen sind.
Das Auskommen mit dem Einkommen wird ebenfalls negativer beurteilt. 43 Prozent der Arbeitnehmer geben aktuell an, dass sie von ihrem Einkommen "gerade leben" können. Im Herbst lag dieser Wert bei 38 Prozent. 7 Prozent sagen, dass sie von ihrem Einkommen gar nicht leben können. Dieser Wert ist unverändert geblieben.
(apa/red)

