Donnerstag, 12. März 2009

Österreicher klagt Bank Austria im Fall Madoff: Recht wird in den USA eingefordet

  • FORMAT: 25-seitige Klagsschrift beim US-Gericht
  • Prominente Beklagte wie Bank Medici, Ernst & Young

In der US-Betrugsaffäre Madoff klagt nun erstmals ein Österreicher in den USA sein Recht ein. Die Klagsschrift "Leonhardt vs. Madoff et al" (Aktenzahl: 1:09-CIV-2032 wurde am 5. März 2009 beim US District Court for the Southern District of New York eingebracht. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Bei dem Einschreiter handelt es sich um einen gewissen Horst Leonhardt. Die renommierte US-Kanzlei Stull Stull & Brody brachte im Namen des "resident of Austria" eine 25 Seiten starke Klagsschrift beim US-Gericht ein. Der FORMAT vorliegende Schriftsatz listet mehr als 30 Personen als so genannte "Defendants" auf. Darunter Sonja Kohn und ihre Bank Medici, die UniCredit Group und deren Tochtergesellschaften Bank Austria und Pioneer sowie die Depotbank HSBC und die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Ernst & Young und PriceWaterhouseCoopers. Für alle genannten Personen gilt freilich die Unschuldsvermutung.

Weitere Details zur neuen US-Klage lesen Sie im aktuellen FORMAT

12.3.2009 12:46