Freitag, 13. März 2009

Opel-Aspern reduziert die Kurzarbeit: Ab heute nur noch 500 Mitarbeiter betroffen

  • Gut 1.000 Angestellte haben wieder Normalzeit
  • Minister-Sondertreffen mit General Motors-Vertretern

Das Opel-Werk in Wien-Aspern reduziert die Kurzarbeit. Bisher waren 1.850 Mitarbeiter in Kurzarbeit, ab heute werden es nur mehr rund 500 sein. Das bedeutet, dass gut 1.000 bisher Kurzarbeitende wieder in die "normale" Arbeitszeit überwechseln, erklärte Wirtschaftsminister Mitterlehner.

Was das Sondertreffen zahlreicher Wirtschaftsminister der EU mit Vertretern von General Motors (GM) heute in Brüssel zu Opel betrifft, wolle sich Österreich im Rahmen einer europäischen Lösung insbesondere mit Deutschland koordinieren.

Bei einem EU-Sondertreffen zu Opel in Brüssel sollen Lösungen für den angeschlagenen deutschen Autohersteller diskutiert werden. Teilnehmen sollen auch Vertreter des US-Mutterkonzerns GM. Auch die Lage der gesamten Autobranche soll erörtert werden, sagte Wirtschaftsminister Mitterlehner vor dem Treffen zur APA. Was Opel und GM betrifft, gebe es eher den Eindruck, dass die wichtigen Fragen "zwischen Europa und den USA hin und hergeschoben" werden.

(apa/red)

13.3.2009 07:54