Geschmalzene Preise: Österreichern wird noch immer Geld aus den Taschen gezogen!
- Lebensmittel hier deutlich teurer als in Deutschland
- "Nicht einzusehen": Harte Kritik von Arbeiterkammer
PLUS: IHR KOMMENTAR zu den Preisunterschieden

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Immer weniger Geld für Freizeit und Konsum
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1,2 Prozent: Zuletzt war Teuerung 2006 so gering
·Goldrichtig: Neues Hoch für Edelmetall
FORMAT: So profitieren Anleger von der Euphorie
Keine Entwarnung bei den Preisen: Wieder einmal kritisiert die Arbeiterkammer große Preisunterschiede zwischen Lebensmittel-Diskontern in Österreich und Deutschland. Noch immer schlagen idente Produkte für Österreicher höher zu Buche als für Deutsche. Einzelne Lebensmittel sind hierzulande um bis zu zwei Drittel teurer, andere Produkte kosten sogar mehr als das Doppelte, geht aus dem Preistest der AK hervor, die 114 Lebens- und Reinigungsmittel bei Hofer/Aldi Süd, Lidl und Penny in Wien und Frankfurt verglichen hat.
Die verglichenen Produkte sind in den österreichischen Hofer-Filialen im Durchschnitt um 17 Prozent teurer als in den deutschen Aldi Süd-Filialen. Rechnet man die Mehrwertsteuer heraus, heißt das für die Wiener noch immer um 14 Prozent draufzahlen. Bei Lidl kosten die gleichen Produkte in unseren Filialen umsatzsteuerbereinigt um 20 Prozent mehr als in den deutschen Geschäften. Heimische Penny-Filialen verlangen um durchschnittlich 21 Prozent mehr als deutsche. Rechnet man die Umsatzsteuer heraus, sind es 19 Prozent.
Mehrwertsteuer erklärt Unterschied nicht
"Es ist alarmierend und nicht einzusehen, dass gleiche Produkte in Nachbarländern unterschiedlich viel kosten", so AK-Präsident Herbert Tumpel laut Mitteilung. Die unterschiedliche Mehrwertsteuer rechtfertige die bei uns höheren Preise nicht. Rechne man die Nettopreise, müssen die Österreicher dennoch um 18 Prozent mehr zahlen.
Zuletzt hatte die AK im Jänner die Preise zwischen Wien und der Region Deggendorf verglichen und auch hier einen Preisunterschied von bis zu 20 Prozent festgestellt.
(apa/red)

