Explosion in Jemen fordert 4 Todesopfer:
Getötete waren südkoreanische Touristen
- Jemenitischer Reiseführer der Gruppe wurde verletzt
- Im Jahr 2008 wurden bei Anschlag 2 Belgier getötet

Bei einer Explosion im Jemen sind vier Touristen und ein Jemenit getötet worden. Bei den Ausländern handle es sich vermutlich um Südkoreaner, sagte ein Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden im Jemen. Die Detonation habe sich in der östlichen Provinz Hadramout ereignet, während die Touristen in einem Wagen fuhren. Weitere Details des Vorfalls waren zunächst nicht bekannt.
Die Reisegruppe aus Südkorea war den Angaben zufolge in der Provinz Hadramout im Süden des Landes unterwegs. Die Touristen befanden sich in der Nähe der alten Festungsstadt Shibam, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Sie ist berühmt für ihre jahrhundertealten Lehmhochhäuser und wird oft auch als "Manhattan der Wüste" bezeichnet. Dort posierten sie für ein Foto, als der Selbstmordattentäter seine Bombe zündete.
Im Jänner 2008 wurden im Jemen zwei belgische Touristen und ihr einheimischer Fahrer Opfer eines Anschlags, der Al-Kaida-Extremisten zugeschrieben wurde. Im Juli 2007 fielen acht Urlauber und zwei Jemeniten einem Selbstmordattentat in Zentraljemen zum Opfer.
(apa/red)
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