Dienstag, 10. März 2009

Neuer Anschlag der tamilischen Rebellen:
14 Tote und viele Verletzte auf Sri Lanka

  • Auch zwei Minister befinden sich unter den Verletzten
  • Anschlag ereignet sich im Süden bei einer Moschee

Bei einem Anschlag in Sri Lanka sind 14 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Unter den Verletzten befindet sich auch der Minister für Telekommunikation. Für den Anschlag wurden tamilische Rebellen verantwortlich gemacht. Der Anschlag ereignete sich im Süden des Landes in der Nähe einer Moschee während einer Zeremonie aus Anlass eines islamischen Feiertages.

Der Anschlag habe sich in Akuressa ereignet, als dort mehrere Politiker an einem Empfang teilnahmen, teilte die Polizei mit. Außer Telekommunikationsminister Mahinda Wijesekera wurden demnach mindestens 35 weitere Menschen verletzt. Wijesekera werde in der Intensivstation eines örtlichen Krankenhauses behandelt, sagte ein Polizeisprecher.

Zu den Hintergründen der Tat wurde zunächst nichts bekannt. Im Norden Sri Lankas kämpft die Armee gegen die Rebellenorganisation Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE), die ihre Forderung nach einem eigenen Staate für die tamilische Minderheit mit gewaltsamen Mitteln durchzusetzen versucht. Die LTTE-Rebellen werden häufig für Selbstmordanschläge verantwortlich gemacht.
(apa/red)

10.3.2009 13:12