Bürgerkonferenz soll Europa mitgestalten:
Online-Debatte macht Vorschläge für Brüssel
- Aktive Bürger nehmen am politischen Prozess teil
- Lösungsstrategien: Wie kommt man aus der Krise?

Brüssel und Straßburg, damit identifiziert man in Österreicher die Europäische Union. Allzuoft wird von der politischen Entfremdung zwischen den EU-Institutionen und dem Bürger gesprochen. Das soll sich nun ändern. Mit einem neuen Projekt will die Union den Bürgern eine aktive Teilnahme am politischen Prozess ermöglichen. Im Vorfeld der Wahlen zum EU-Parlament wird damit ein neues Feld der politischen Teilnahme geschaffen.
Wählen alleine reicht nicht, jetzt kann man sich aktiv beteiligen. Im Vorfeld der Europawahlen 2009 schaffen die "Europäische Bürgerkonferenzen 2009" eine Online-Plattform, die eine aktive Teilnahme an den Diskussionsprozessen ermöglicht. Über diese Online-Plattform soll sich ein europaweiter Dialog über die Zukunft der Union entspinnen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise bieten die Bürgerkonferenzen die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung an der Debatte über Lösungsstrategien.
Wie kann Zukunft gestaltet werden?
Im Rahmen dieser Bürgerkonferenz soll die Frage diskutiert werden: "Wie kann die EU unsere wirtschaftliche und soziale Zukunft in einer globalisierten Welt gestalten?". Auf der Seite www.europaeische-buergerkonferenzen.eu/at stehen Tools für eine virtuelle Debatte zur Verfügung.
Die nationalen Websites bieten europaweit Bürgerinnen und Bürgern die Chance eigene Ideen und Meinungen zur wirtschaftlichen und sozialen Zukunft Europas einzubringen und diese mit anderen zu diskutieren. Aufbauend auf die Online-Debatte werden im März 2009 insgesamt 1500 Bürgern in 27 nationalen Bürgerkonferenzen online eingebrachte und eigene Vorschläge untereinander und mit politischen Entscheidungsträgerinnen diskutieren.
Aus den Ergebnissen der nationalen Diskussionen wird im Mai 2009 beim Europäischen Bürgergipfel in Brüssel von ausgewählten TeilnehmerInnen der Bürgerkonferenzen ein Paket europäischer Empfehlungen erarbeitet und RepräsentantInnen europäischer Institutionen übergeben.
(red)
Link:
www.europaeische-buergerkonferenzen.eu/at
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