Freitag, 13. März 2009

Inzest-Prozess wirft seine Schatten voraus:
Ansturm der Pressevertreter hat begonnen

  • St. Pölten bereitet sich bereits auf das Verfahren vor
  • Inzest-Opfer haben Zuflucht in Krankenhaus gesucht

Der am Montag beginnende Prozess gegen Josef F. wirft bereits seinen Schatten voraus. Rechtzeitig vor dem zu erwartenden Medienansturm stehen in St. Pölten, wo das Verfahren ausgetragen wird, die Vorbereitungen kurz vor dem Abschluss. Auf dem eigens gesperrten Parkplatz unmittelbar neben dem Gerichtsgebäude haben sich bereits die ersten TV-Busse eingefunden. Die Opfer suchten indes Zuflucht im Sonderkrankenhaus.

Für die Pressevertreter, die aus aller Welt anreisen, wird eigens ein Pressezelt eingerichtet. Dort werden ab Montag Presse-Briefings abgehalten, um die Medienwelt vom Verlauf des Prozesses zu informieren.

Vor dem Medienrummel in Sicherheit brachten sich bereits die Opfer des Amstettener Inzest-Falles: Abgeschirmt von einem privaten Sicherheitsdienst begaben sie sich in die Sonderkrankenanstalt, in der sie bereits nach ihrer Befreiung im April des vergangenen Jahres Zuflucht gesucht hatten.

Erste Kamerteams hatten sich bereits dem früheren Wohnhaus der Familie genähert.
(red)

13.3.2009 14:16