Strache gegen ein schärferes Waffenrecht:
FPÖ will Zugang sogar vereinzelt erleichtern
- Strache für 'Optimierung der Zugangsbestimmungen'
- Amokläufer als 'gesellschaftliches Problem' bewertet

·Amoklauf gibt der Polizei Rätsel auf
Winnenden: "Bisher keine schlüssige Erklärung"
·"High Noon" auf
der Westautobahn
Fahrer zückte nach einem
"Rennen" seine Pistole
Die FPÖ ist auch nach dem Amoklauf im deutschen Winnenden gegen ein schärferes Waffenrecht in Österreich. Parteichef Heinz Christian-Strache sprach sich sogar für eine "Optimierung der Zugangsbestimmungen" besonders gefährdeter Berufsgruppen wie Richter und Polizisten aus. Vorstellen kann sich Strache allerdings Einschränkungen bei Computerspielen und Videos, die Gewalt darstellen.
Strache erinnerte im Ö1-"Mittagsjournal" daran, nun bestimmte Berufsgruppen zu kriminalisieren. "Das sind anständige, rechtschaffene Bürger", meinte er. Als "Liberalisierung" des Waffenrechts will der FPÖ-Obmann seine Forderungen allerdings nicht sehen. Wenn Amokläufer Straftaten begehen, sei das ein gesellschaftliches Problem. 99 Prozent aller Morde würden zudem mit illegalen Waffen stattfinden.
(apa/red)
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