Freitag, 13. März 2009

Wirtschaft und die eigene Gesundheit:
Das sind die großen Sorgen der Österreicher

  • 85 Prozent sind auf die eigene Gesundheit bedacht
  • Sorge über weltweiten Krieg ist vergleichweise gering

Die Österreicher sorgen sich am meisten darum, was sie für die eigene Gesundheit tun können, und um die weitere Entwicklung der heimischen Wirtschaft. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" hervor.

market hat im Februar und März telefonische Interviews mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt. Dabei erklärten nur zwölf Prozent, dass sie von einer Besserung der Wirtschaft nach Ostern ausgehen. Fast jeder Dritte (32 Prozent) rechnet mit einer Verschlechterung, 56 Prozent gehen von keiner merkbaren Veränderung aus.

85 Prozent der Bevölkerung machen sich häufig Gedanken darüber, was sie für die eigene Gesundheit tun können, 81 Prozent über die weitere Entwicklung der österreichischen Wirtschaft. 76 Prozent sorgen sich um die Zukunft der Kinder, jeweils 75 Prozent um die Sicherheit der staatlichen Pensionen und ob die Bundesregierung, die Wirtschaftskrise in den Griff bekommt. 74 Prozent fragen sich, ob sie monatlich mit ihrem Geld auskommen werden.

Vergleichsweise gering ist die Sorge über einen möglichen weltweiten Krieg (36 Prozent), die wirtschaftliche Entwicklung in den Reformstaaten und eine flexiblere Regelung der Arbeitszeit (jeweils 39 Prozent). 44 Prozent machen sich Gedanken darüber, wie man den Verkehr in Österreich eindämmen kann. 47 Prozent fragen sich, ob es zu einer Einschränkung der Privatsphäre kommt (47 Prozent).

(apa/red)

13.3.2009 10:04