Eurozone rutscht noch mehr ins Minus:
BIP schrumpft Ende 2008 um 1,5 Prozent
- Das ist damit schon der dritte Rückgang in Folge
- Vor allem die Investitionen sacken in den Keller

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Die Wirtschaft in der Eurozone ist im vierten Quartal 2008 so stark geschrumpft wie seit der Einführung des Euro nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt sei in den Monaten Oktober bis Dezember um 1,5 Prozent zum Vorquartal gesunken, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat auf Basis einer zweiten Schätzung mit.
Der Rückgang der Wirtschaftsleistung war der dritte in Folge. Im dritten Quartal war das BIP um 0,2 Prozent geschrumpft und im zweiten Quartal um 0,3 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sank die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal saisonbereinigt um 1,3 Prozent. In einer ersten Schätzung war noch ein Rückgang um 1,2 Prozent ermittelt worden.
Investitionen sinken
Besonders deutlich gingen von den Bestandteilen des BIP die Investitionen im vierten Quartal zurück. Sie fielen zum Vorquartal um 2,7 Prozent, nachdem sie im Vorquartal noch um 0,6 Prozent gesunken waren. Die Konsumausgaben gingen um 0,8 Prozent zurück. Im Vorquartal waren sie noch um 0,1 Prozent gestiegen. Die Exporte sanken in der Eurozone um 7,3 und die Importe um 5,5 Prozent.
Im Gesamtjahr 2008 wuchs die Wirtschaft der Eurozone um 0,8 Prozent. Im Jahr 2007 hatte sie noch um 2,6 Prozent zulegen können.
(apa/red)

