Valencia erwägt den Verkauf von Stars:
Club könnte aus Villa & Co Kapital schlagen
- Hohe Schuldenlast könnte Verein zu Schritt zwingen
- Präsident Soriano fiel bereits Finanzlage zum Opfer

·Palastrevolte beim bankrotten Valencia
Aktionäre und Gläubiger entmachten Präsidenten
·Tabelle: Primera Division 2011/2012
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Der hoch verschuldete spanische Fußball-Erstligist FC Valencia schließt einen Verkauf seiner Stars nicht mehr aus. Der neue Geschäftsführer Javier Gomez verordnete dem Pokalsieger einen strikten Sparkurs. "Wir werden einen Plan aufstellen, der das wirtschaftliche Überleben des Vereins sichern soll", sagte Gomez. An Valencias Nationalspielern David Villa und David Silva sind mehrere internationale Spitzenclubs interessiert. Auf die Frage, ob der Club nun seine Stars verkaufen werde, antwortete der Geschäftsführer: "Wir schließen nichts aus."
Der Verwaltungsrat des Clubs hatte zuvor beschlossen, den Präsidenten Vicente Soriano zu entmachten und den bisherigen Generaldirektor Gomez zum starken Mann zu machen. Gomez ist ein Wirtschaftsexperte und Vertrauensmann der Sparkasse Bancaja, bei der die Hafenstädter mit 240 Millionen Euro in der Kreide stehen. Die Gesamtschulden des Vereins werden auf 450 Millionen Euro beziffert. Die Spieler erhielten die im Jänner fälligen Gehälter bis heute nicht. Gomez bezeichnete die finanzielle Lage des Clubs als "sehr brenzlig". Er könne nicht sagen, wann die Profis ihr Geld bekommen.
(apa/red)
