Wiener Neustadt eliminiert Kapfenberg:
Auch die Admira kann Höhenflug fortsetzen
- Duell der der Amateurteams von Rapid und Austria
- Schachners Admira fordert die Rieder von Gludovatz
Mit dem Kapfenberger SV hat sich ein weiterer Bundesligist aus dem österreichischen Fußball-Cup verabschiedet. Die mit zwei Siegen ins Frühjahr gestarteten Obersteirer mussten sich Erste-Liga-Spitzenreiter FC Magna Wiener Neustadt im Viertelfinale vor eigenem Publikum überraschend 1:2 (0:1) geschlagen geben. Der Sieg der Wiener Neustädter war verdient.
Mensur Kurtisi (17.) und Hannes Aigner (67.) erzielten die Treffer für die noch nicht ins Liga-Frühjahr gestarteten Niederösterreicher, Preston Zimmerman (46.) gelang nur der zwischenzeitliche Ausgleich für Kapfenberg. Das Kurzpassspiel der Wiener Neustädter erwies sich auf nassem Terrain als geeigneter als die auf weite Bälle setzende Taktik der Hausherren.
Admira setzt Höhenflug fort
Die Admira hat ihren Höhenflug unter Trainer Walter Schachner auch im ersten Frühjahrsmatch fortgesetzt. Der Tabellenzweite der Ersten Liga warf den Bundesligisten SV Ried aus dem ÖFB-Cup und zog ins Halbfinale ein. Die Partie in der Südstadt avancierte zu einem echten Cup-Thriller, der nach einem 2:2 nach 120 Minuten im Elfmeterschießen entschieden werden musste. Dort war Admira-Goalie Mandl mit zwei gehaltenen Elfmetern gegen Hadzic und Bammer der große Matchwinner.
Die rund 1.300 Fans in der Südstadt sahen gute erste 45 Minuten, in denen die Admira zwar optisch überlegen war, aber Ried die gefährlicheren Chancen vorfand. Ried-Angreifer Nacho scheiterte jedoch zweimal in aussichtsreicher Position (21., 36.). Die Admira wurde immer dann gefährlich, wenn sich Ledezma in Szene setzen konnte (1., 13.).
Rapid-Amateure verpassen Einzug
Die Rapid Amateure haben die "Sensation" (Trainer Andreas Reisinger) verpasst und mussten im Kampf um den Einzug ins Halbfinale des österreichischen Fußball-Cups den Amateuren der Wiener Austria den Vortritt lassen. Am Dienstag unterlagen Drazan und Co. nach einem 1:1 nach 120 Minuten im Elfmeterschießen mit 1:4.
Die Hütteldorfer haderten vor 4.400 Zuschauern vor allem mir ihrer Ausbeute vom Elfmeterpunkt. Nachdem Juzic in der 81. Minute per Strafstoß die Chance auf das 2:0 vergeben und Benjamin Sulimani die Austria kurz darauf in die Verlängerung geschossen hatte, versagten den jungen Hausherren schließlich auch im entscheidenden Elfmeterduell die Nerven.
(apa/red)

