Samstag, 7. März 2009

ÖSV-Quartett gewinnen das Teamspringen:
Weltmeister aber nur knapp vor Finnland

  • Lahti: Nur 3,7 Punkte Vorsprung auf den Gastgeber
  • Vize-Weltmeister Norwegen landet auf drittem Rang

Das österreichische Weltmeister-Quartett im Skispringen hat im Teambewerb in Lahti den zweiten Sieg in der vierten Weltcup-Saisonkonkurrenz gefeiert. Acht Tage nach dem souveränen Erfolg von Liberec blieb es in Finnland aber bis zum Schluss spannend. Wolfgang Loitzl, Martin Koch, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer setzten sich nur knapp mit 3,7 Punkten Vorsprung auf den WM-Sechsten Finnland durch. Auf dem dritten Rang landete Vize-Weltmeister Norwegen mit 20,7 Punkten Rückstand.

Wie bei der WM legte Wolfgang Loitzl den Grundstein, mit 128,5 und 126,5 Metern brachte er die Mannschaft von Cheftrainer Alexander Pointner jeweils von Anfang an in Front. Im ersten Durchgang rückte Finnland nach dem dritten Springer bis auf fünf Punkte nahe - Harri Olli war zehn Meter weiter gesprungen als Thomas Morgenstern - und im Finale bot sich ein ähnliches Bild. Olli, dessen schwache Leistung in Liberec seinen Kollegen eine WM-Medaille gekostet hatte, nahm Morgenstern 5,5 Meter ab.

Doch Schlussmann Schlierenzauer behielt auch nach einem 122-m-Sprung von Matti Hautamäki bei schwierigen Bedingungen die Nerven - 121,5 Meter des 19-jährigen Tirolers genügten.

(apa/red)

7.3.2009 18:39