Freitag, 6. März 2009

Nie wieder Sporthilfe für Dopingsünder:
Überführte Sportler kriegen kein Geld mehr

  • Neo-Sporthilfe-Chef Darabos setzt Beschluss durch
  • Lebenslanger Ausschluss von allen Förderungen

Sportminister Norbert Darabos hat als erste Amtshandlung als neu gewählter Präsident der Österreichischen Sporthilfe den lebenslangen Ausschluss von nachweislich gedopten Sportlern aus jeglicher Förderung der Sporthilfe durchgesetzt. Der Antrag des Ministers sei vom Sporthilfe-Vorstand einstimmig angenommen worden, hieß es in einer Aussendung.

"Ich stehe auf der Seite der sauberen Sportler - und nicht aufseiten derer, die sich durch Doping Vorteile verschaffen", betonte Darabos, der Doping-Vergehen in Österreich auch mit höheren Strafen bekämpfen will. Eine Novellierung des bestehenden Anti-Doping-Gesetzes samt Verschärfung der Strafandrohung sei notwendig, bekräftigte Darabos neuerlich.
(apa/red)

6.3.2009 11:47